SG Ruswil Wolhusen

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Vorrundenstärke verloren

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Hätte die SG Ruswil Wolhusen alle Angriffe so schnell und präzise vorgetragen wie diesen, welcher Severin Zemp erfolgreich abschloss, wäre ein Sieg bloss Formsache gewesen. Foto: Richi Brandenberger

Die 2. Liga-Herren Mannschaft hat den in der Vorrunde so oft praktizierten Überraschungseffekt mit der damals so unbekümmerten Spielweise etwas verloren. Nun sind sie, die sich zu Beginn der Saison so gut in der Tabelle positionierten, plötzlich nicht mehr Jäger, sondern die Gejagten.

Was können wir als Aufsteiger schon verlieren, also spielen wir voll und frech auf Angriff. Diese Einstellung brachte diverse Gegner der SG Ruswil Wolhusen in der Vorrunde um die Punkte. Denn die SG wurde schlichtweg einfach unterschätzt und mit der positiven Einstellung und dem Willen, dass das Weingartner/Ineichen-Team an den Tag legte, wurde man überfahren. Nun spielt die SG Ruswil Wolhusen nicht schlechter, aber die Gegner haben sich darauf eingestellt und dementsprechend werden unter anderem Schlüsselspieler enger gedeckt. Damit zurecht zu kommen, daran ist die SG Ruswil Wolhusen im Moment am Arbeiten.

SG Handball Seetal zu Gast

In der Vorrunde gewann die SG Ruswil Wolhusen dieses Spiel mit dem nötigen Willen und Glück mit 27:24 Toren, lange war der Ausgang der Partie damals offen. Und jetzt die Unentschieden der SG gegen die Mythen Shooters sowie den BSV Stans sprachen doch eher für die Favoritenrolle zugunsten der Gastgeber, obwohl die Seetaler sich tabellenmässig immer weiter nach vorne gespielt haben.

Auf und ab auf beiden Seiten

Handball Seetal erzielte das erste Tor und führte bis zur 14. Spielminute teilweise mit drei Toren Vorsprung. Dann aber kämpfte sich die SG Ruswil Wolhusen mit 7:6 Toren in Front, um diese Führung postwendend wieder aufzugeben, denn in der 19. Minute führten die Gäste wieder mit 8:12 Toren. Jetzt war wieder Gegenwind angesagt, Ruswil Wolhusen kippte die Partie nun erneut zu seinen Gunsten und führte zur Pause mit 17:15 Toren.

Als Mannschaft nicht überzeugt

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte schien nun für die SG Ruswil Wolhusen das Spiel die gewünschte Wende zu nehmen, denn selbst in doppelter Überzahl konnten die Seetaler kein Kapital daraus schlagen. In der 39. Minute führte das Heimteam mit 21:17 Toren, und so konnte es weitergehen. Dagegen stemmten sich nun aber wieder die Seetaler und sie nutzten diverse vorhandene, aber vergebene Chancen der SG Ruswil Wolhusen im Gegenzug erfolgreich aus. Da nützen auch diverse Paraden von Torhüter Sven Imgrüt nichts, der Gegner glich zum 24:24 aus. Und dank dem glücklicheren Enspurt durften die Seetaler einen 29:26 Sieg feiern. Der Sieg der Gäste geht in Ordnung, sie konnten als Mannschaft der SG Ruswil Wolhusen ihr Spiel besser aufzwingen. Dieses Mannschaftsspiel wird im Moment bei der SG Ruswil Wolhusen etwas vermisst. Immer in der Hoffnung, dass es dann schon gut kommt, wird mehr von “Mann zu Mann” gespielt, als über die Mannschaft. So wurden z.B. die Kreisläufer in diesem Spiel erst miteinbezogen, wenn es bereits zu spät war. Aber, es war trotz Niederlage wiederum ein unterhaltsames Spiel von einer Mannschaft, die in jedem Spiel schönen Handballsport bietet. Dementsprechend honoriert wird dies ja auch immer wieder von einer beachtlichen Zuschauerkulisse.

Die Resultate

2. Liga Herren: SG Ruswil Wolhusen-SG Handball Seetal 26:29; 3. Liga Frauen: SG Ruswil Wolhusen 1- TV Zofingen Handball 27:18; 3. Liga Frauen: KTV Altdorf-SG Ruswil Wolhusen 2 35:23; MU17: SG Aarburg/Oftringen/Rothrist-SG Ruswil Wolhusen 25:33; MU15: SG Ruswil Wolhusen 2-TV Brittnau 34:37; MU15: TV Zofingen-SG Ruswil Wolhusen 1 39:27.

Aktualisiert ( Sonntag, 16. Februar 2020 um 20:47 )  

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