SG Ruswil Wolhusen

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Trotz Niederlage gutes Spiel

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Trotz heftiger Gegenwehr verlor die SG Ruswil Wolhusen gegen Leader Borba Luzern mit 27:26 Toren. Im Bild: SG-Spieler Philipp Lustenberger, mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze. Bild: Noël Haupt

Gegen den Tabellenersten Borba Luzern hat es der SG Ruswil Wolhusen nicht zum Sieg gereicht, der Gegner aber musste kämpfen.

Im letzten Vorrundenspiel war Borba Luzern in der Wolfsmatthalle in Ruswil zu Gast. Die Stadtluzerner führen die Tabelle mit dem Punktemaximum an, so war die Favoritenrolle ganz klar auf ihrer Seite. Gegen die SG Ruswil Wolhusen sprach zudem, dass diverse Spieler verletzungsbedingt, krankheitshalber oder aus anderweitigen Gründen abwesend waren. Trotzdem, das Weingartner/Ineichen-Team strahlte vor dem Spiel Zuversicht aus, denn wirklich verlieren konnte ja nur Borba Luzern, das wäre die Überraschung gewesen.

Dranne bliibe, dranne bliibe…
Dass Borba Luzern verdienter Leader ist, zeigten sie gleich von Beginn weg. Die Spieler, die praktisch alle über Jahre in höheren Ligen gespielt haben, begannen schnörkellos. Technisch auf hohem Niveau und mit ungemein harten und meistens auch präzisen Würfen liessen sie die SG-Abwehr ins Leere laufen und führten schon bald mit 2:0. Eine erste Reaktion seitens der SG lieferte der sich stetig steigernde Torhüter Sven Imgrüth, als er einen ersten Strafstoss von Borba zunichte machte. Dieser Weckruf erreichte auch seine Mitspieler und nun trafen auch die Gastgeber das gegnerische Tor regelmässig. In der 14. Minute stand es 7:4 für Borba, doch die SG-Spieler liessen nicht locker. Ob Philipp Lustenberger, Elias Weingartner, Philipp Reichmuth oder Cyrill Weingartner, immer wieder erzielten vor allem sie die Anschlusstreffer. Mit einer solchen Reaktion hatte Borba sicher nicht gerechnet, und dies liess sie trotz der Routine und körperlichen Überlegenheit doch etwas aus der Ruhe bringen. Zur Pause stand es 15:14 für die Gäste, und gespannt warteten die zahlreich erschienenen Fans auf den zweiten Spielabschnitt.

Beeindruckender Kampfgeist
Wiederum erwischte Borba den besseren Start und zog sofort auf 17:14 weg. Und wieder zeigte sich die SG Ruswil Wolhusen kämpferisch und kam auf 21:19 heran. Weitere tolle Paraden von Torhüter Sven Imgrüth liessen den Gegner einfach nicht davon ziehen. Trotzdem, in der 52. Minute beim Stande von 24:20 für die Borbaner schien der Mist geführt zu sein. Und wiederum wurde der Gegner wie die Zuschauer eines Besseren belehrt. Das Weinartner/Ineichen-Team glich sogar zum 25:25 aus, und dies vier Minuten vor Spielende. Nun aber kam  das Können und die Routine der Borba-Spieler nochmals zur Geltung, sie schossen sich wieder 27:25 in Front. Und ein weiteres Mal erzielte die SG den Anschlusstreffer zum 27:26 und nach einer weiteren sensationellen Parade von Torhüter Imgrüth dreissig Sekunden vor Spielende mit entspechendem Ballbesitz lag sogar noch der verdiente Ausgleich drinn. Doch trotz Abschluss aufs Tor sollte es nicht sein, Borba Luzern gewann auch dieses Spiel, wenn auch nur mit einem Tor Differenz.

Zufrieden mit dem Abschneiden in der Vorrunde
Trotz der Niederlage gab es für die SG Ruswil Wolhusen einen warmen, langen Applaus. Die Zuschauer honorierten damit die tolle Leistung, den Kamfgeist, das Spektakel, dass dieses Team an diesem Abend und fast während der ganzen Vorrunde gezeigt hat. Und auch das Trainergespann ist mit dem Abschneiden der Vorrunde, mit den 13 Punkten aus elf Spielen und dem 5. Zwischenrang zufrieden. Hätte man ihnen dies vor Saisonbeginn angeboten, sie hätten glatt unterschrieben!

Die Resultate

2. Liga Herren: SG Ruswil Wolhusen-Borba Luzern 26:27; 3. Liga Herren: SG Ruswil Wolhusen-HV Suhrental 1 27:20; MU17: SG Ruswil Wolhusen-Handball Emmen 28:24; FU16: SG Vaud Handball Lausanne-SG Ruswil Wolhusen 37:28.

Die kommenden Spiele

Regio-Cup : Final Four

Samstag, 21.Dezember, Halle Eichli, Stans

19.30: BSV Stans 2 (2. Liga) -SG Ruswil Wolhusen (2. Liga).

Diese beiden Mannschaften sind sich im Verlaufe der Meisterschaft schon gegenüber gestanden. Die SG Ruswil Wolhusen gewann das Heimspiel überraschend mit 28:26 Toren. Favorit im Vorfeld war sicher Stans. Nun gibt es also eine Neuauflage dieser Partie, allerdings im Regio-Cup-Halbfinal. Für Stans also ein Heimspiel, da der Final-Four in Stans ausgetragen wird. Der Sieger dieser Partie steht am Sonntag, 22. Dezember ebenfalls in Stans um 18.00 Uhr im Final und spielt um den Regionalmeistertitel. Die Besammlung und Abfahrt der Fan-Gemeinde ist am Samstag, 21. Dezember um 18.15 Uhr ab Halle Wolfsmatt. Weitere Angaben unter www.sgruwo.ch.

Aktualisiert ( Sonntag, 15. Dezember 2019 um 19:42 )