SG Ruswil Wolhusen

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2. Liga Herren: Spielbericht

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HC Einsiedeln – SG Ruswil Wolhusen 28:30 (Pausenstand 18:10)

Zwei Gesichter und ein unerwarteter Sieg

Am Samstagabend stand für das Herren1 der SG RuWo ein schwieriges Auswärtsspiel gegen Einsiedeln auf dem Programm. Mit gemischten Gefühlen, gewichtigen Absenzen und gegen den 1.Liga Absteiger, welcher mit zwei Niederlagen in die Meisterschaft startete, ging das Abenteuer los.

Im Donnerstag-Training wurden die taktischen Massnahmen besprochen, um dem angeschossenen Einsiedler Löwen doch ein Strich durch die Rechnung zu machen. Eines war klar, wir wollten den Schwung der ersten Spiele mitnehmen.

Der angeschossene Löwe stieg fulminant in die Partie. Die Jungs der SG konnten auf keiner Ebene Paroli bieten. In der Deckung oft ein Schritt zu spät, was zu einer Strafenflut führte und im Angriff ideenlos, gar verklemmt.  Die Beiden Torhüter Raphi Meyer und Fabio Arnold kamen überhaupt nicht ins Spiel. Sie wurden allzu oft im Stich gelassen. Mit  8 Toren im Rückstand in die Pause, da gilt nur noch Schadensbegrenzung! Wo waren die guten Tugenden der jungen SG Truppe?

Plötzlich waren die SG-ler die angeschossenen Löwen. Bei der Pausenanalyse hiess es, nicht Trübsal blasen. Zwei mini – mini Chancen wollen wir packen. Wir müssen einfach zu unseren guten Tugenden (kämpfen bis zum Umfallen) zurück finden. Und hoffen, dass sich die Einsiedler zu siegessicher fühlen.

Das Zauberhändchen von Dani Weingartner und ein fast perfekter Rückhalt im Tor mit Sven Imgrüth brachten die eigentlich unmögliche Wende; der Reihe nach:

Mit drei Treffern innerhalb vier Minuten durch Andreas Weingartner, spürte man plötzlich auf der SG-Seite, dass da noch was zu holen gibt. Einsiedeln fühlte sich zu sicher, das eröffnete die fulminante Aufholjagd der Gäste. Mit unglaublichen Würfen verzauberte Dani Weingartner die Einsiedler Halle in ein Tollhaus, aber für die SG. Am Schluss konnte er total 15 Tore (12 Tore in der zweiten Halbzeit)verbuchen. Unglaublich, für die 2. Liga rekordverdächtig!

Ausschlaggebend war die plötzlich gut agierende Deckung und wenn es für die Einsiedler mal ein durchkommen gab, war der immer besser ins Spiel kommende Sven Imgrüth einfache ein perfekter Rückhalt. Er lief regelrecht zur Hochform auf. Er hat einen Bärenanteil an den beiden wichtigen Punkten, welche die SG-Jungs gerne und mit grosser Freude nach Hause nehmen konnten.

Die erste Halbzeit flop, die zweite top... Kompliment an das ganze Team für den Supereinsatz um das fast unmöglich, doch noch möglich zu machen.