SG Ruswil Wolhusen

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Herren 1 - A U F S T I E G in die 2. Liga ! ! !

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Das entscheidende Rückspiel um den Aufstieg gegen den TSV Frick 2 in der Ruswiler Wolfsmatt-Halle vor insgesamt gegen 500 lautstarken Fans beider Lager war in den ersten 26 Minuten hart umkämpft, doch kurz vor der Pause vermochte sich die SGRuWo leicht abzusetzen (Pausenstand 9-6). In der 2. Spielzeit steigerte sich das Heimteam kontinuierlich und schliesslich resultierte ein komfortabler 22-14 Sieg, was nach dem Hinspiel-Unentschieden (20-20) den Aufstieg in die 2. Liga bedeutet. Trainer Xandi Weingartner (mit dem leider am Samstag verhinderten Torhüter-Trainer Wädu Ineichen) und die ganze Mannschaft haben in den letzten drei Jahren hart für dieses Ziel gearbeitet und zeigten sich nach dem Spiel erleichtert und in bester Festlaune.


Das Aufstiegsteam in Jubelpose. (Foto: Noël Haupt)

Bis auf Torhüter Raphael Meier und Feldspieler Pirmin Reichmuth, welcher wegen zu grossen Schmerzen im vor Wochenfrist ausgerenkten Zeigefinger passen musste, standen Trainer Weingartner sämtliche Spieler zur Verfügung und so liess er nicht weniger als 17 Mannen einlaufen, um sich vor Spielbeginn für die maximal 14 erlaubten Spieler auf dem Matchblatt zu entscheiden. Eine komfortable Situation! Wie schon im Hinspiel starteten die SG-Hirsche gegen die Fricktaler Füchse nervös und sehr verhalten. Bis zur 11. Minute resultierte ein 1-4 Rückstand, dies wegen 5 technischen Fehlern und 3 Fehlwürfen. Dann aber erwachte das Heimteam endlich und …

... konnte dank einer Leistungssteigerung das Skore innerhalb von 3 Minuten wieder ausgleichen und nach 17 Minuten Spielzeit erstmals die Führung an sich reissen. Die Aarauer hatten sich hervorragend auf die Ruswiler Toptorschützen eingestellt und konnten Elias Weingartner und Philipp Lustenberger mit einer Doppelmanndeckung in der 1. Halbzeit bis auf eine Ausnahme neutralisieren. Deshalb mussten die übrigen Feldspieler in die Bresche springen, was ihnen immer besser gelang. Im Gegensatz zum Hinspiel, als man mit 4 Toren Rückstand in die Pause ging, vermochten die Gastgeber nochmals zuzulegen und so endete die torarme 1. Halbzeit, nicht zuletzt dank vielen Paraden von Torhüter Pirmin Albisser, mit 9-6.

Nach der Pflicht folgt die Kür

Die ersten 10 Minuten nach der Pausenbesprechung waren wieder sehr ausgeglichen. Die Nervosität der Spieler kam in dieser Spielphase wieder besonders deutlich zum Vorschein. Im ganzen Spiel passierten den beiden Teams je 20 technische Fehler. Der Schiedsrichter, Antonio Ciccarese, leitete die Partie sehr gut, war aber aufgrund dieses sehr wichtigen Spieles sehr gefordert, was bei ihm einige Schweissausbrüche auslöste. Ein Schiedsrichter-Duo wäre für die Wichtigkeit und die Intensität dieser Aufstiegsspiele sicherlich angemessen. Die Entscheidung in dieser Partie passierte zwischen der 40. und 50. Spielminute, als die Lokalmatadoren vom 13-9 auf 20-11 davonzogen. In dieser Spielphase wurden sowohl die stets fairen Spieler des TSV Frick, als auch die Aarauer Supporter immer leiser, aber die Ruswiler Supporter sorgten mit den roten und schwarzen Fahnen, den kräftigen Anfeuerungsrufen und ihren zahlreichen Falt-Klatschen für ein Tollhaus. Trainer Xandi Weingartner gab in der Endphase diversen jungen Spielern auch noch eine Einsatzchance. Die letzten 10 Minuten der sicherlich nicht hochklassigen Partie war dann lediglich ein Spielen und Spielen lassen, der Aufsteiger stand ja bereits fest. Fünf Minuten vor Schluss nahm Weingartner Torhüter Pirmin Albisser, welcher eine beeindruckende Quote von 53% abgewehrter Schüsse erzielte, aus dem Spiel. An seine Stelle trat nun Junior Sven Imgrüth, welcher mit sensationellen Paraden diesen Wert mit 58% gar noch übertraf und 4 von 7 Abschlussversuche des Gegners vereitelte. Von den Feldspielern konnten vor allem Cyrill Weingartner, Simon Hofstetter und Philipp Theiler mit guten Abschlusswerten glänzen. 3 Sekunden vor Spielende schloss Daniel Weingartner den letzten Angriff nicht nur mit einem schönen „Flieger“ ab, nein, er schoss ihn auch noch mit einem Kunstschuss hinter dem Rücken durch. Leider stand der Gäste-Torhüter am richtigen Ort und vereitelte dieses „Wundertor“, sonst würde wohl in 30 Jahren noch von diesem Kunststück gesprochen.

Fazit über die beiden Aufstiegsspiele

Insgesamt ist mit der SGRuWo sicherlich das richtige Team aufgestiegen. Sie hatten mit Elias Weingartner (13 Tore), Philipp Lustenberger (8 Tore) und Cyrill Weingartner (7 Tore aus 8 Versuchen) die besseren Top-Torschützen. Zudem zeigten sich die Hirsche äusserst solid in der Abwehrarbeit (total nur 34 Gegentore in 120 Minuten). Dabei stachen die Torhüter mit herausragenden 28 abgewehrten Bällen die Fricktaler Torhüter mit 15 gehaltenen Schüssen klar aus. Als weiterer Vorteil erwies sich auch die kämpferische Einstellung und die mannschaftliche Geschlossenheit.

Die Rottaler Hirsche zogen den Fricktaler Füchsen den Zahn!

gegen  22-14

Aktualisiert ( Montag, 06. Mai 2019 um 09:33 )  

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