SG Ruswil/Wolhusen

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Damen 1 - Klare Niederlage gegen TV Muri

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Letzten Samstag stand für das Damen 1 das erste Spiel in der Aufstiegsrunde gegen den TV Muri an. Das Ziel der Mannschaft war mit einem Aufstiegsplatz definiert. Was es dafür braucht ist Allen klar: Disziplin im Training, Kondition und Schnellkraft im Spiel, das Individuelle, der Spielwitz soll gefordert und gezeigt werden.

Nun konnte das Damen 1 unter der Leitung von Florian Heini und Josef Frei dieses Ziel letztes Wochenende gleich unter Beweis stellen. Den Gegner TV Muri kannte man nicht. Man wusste, dass sie ungeschlagen ihre Gruppenphase überstanden hatten. Leider war dann auch schnell klar, aus welchem Grund: Die Ruswilerinnen waren wie gehemmt auf dem Spielfeld und die Gegnerinnen haben gekonnt und souverän ihr Spiel durchgezogen und somit auch verdient mit 17-33 (10-14) gewonnen.

Woran lag es? In der ersten Halbzeit waren die Mannschaften sich doch sehr ebenwürdig, obwohl die Frauen von Muri von Anfang an in Führung lagen. Die Schussquote war auf beiden Seiten etwa gleich und der Torunterschied war bis zur 25. Minute nicht grösser als 3 Treffer. Bis zur Halbzeit hat man 14 Treffer erhalten, was sicher im normal Bereich liegt. Aber mit nur 10 Treffern muss man klar sagen, dass vorne im Angriff zu wenig gemacht wurde. Somit hiess der Pausenstand auch 10-14 für die Gegnerinnen.

Die in der Pause gesprochenen Worte wollten leider in der 2. Halbzeit gar nicht fruchten. Die Ruswilerinnen standen auf dem Feld, ohne Selbstvertrauen und ohne Spielfreude. Man liess sich viel zu schnell von den konsequent und hart deckenden Murianerinnen blockieren und verunsichern, so dass man die Lücke, sowie auch die präzisen Schüsse auf das Tor nicht gefunden hat. Somit ist die Schussquote in der 2. Halbzeit von 10 Schüssen Ruswil zu 22 Schüssen Muri ein klares Zeichen. Auch in der Verteidigung machte sich dann die Unsicherheit klar spürbar. Die Gegnerinnen hatten es viel zu einfach mit ihren Spielzügen einfache Tore zu erzielen und die Ruswilerinnen somit ziemlich schlecht dastehen zu lassen. So war das Schlussresultat von 17-33 eine klare Ohrfeige.

Man erhofft sich nun eine eindeutige Reaktion des Damen 1 in den nächsten Spielen. Dazu muss sich wohl jede Spielerinnen zuerst selbst besinnen und bei sich eine Veränderung veranlassen, welche sich dann positiv ins Team einbringen lässt. Man hofft, dass das Selbstvertrauen und der Spielwitz, welche klar bei jeder Spielerin vorhanden ist, wieder zum Vorschein kommt, so dass auch wieder die Tore auf mehrere Rücken verteilt werden können.

Gespannt sind wir auf die Reaktion im nächsten Spiel vom Sonntag, 03.02.19 gegen den TV Horw (Anpfiff 15:30 Uhr, Horwerhalle)

Sporthalle Wolfsmatt – 55 Zuschauer – Schiedsrichter: P. Joller – Coach: F. Heini und J. Frei - SG Ruswil/Wolhusen mit M. Schaller (32%), N. Bärtschi (0), L. Bucheli (1), C. Fischer (0), T. Geisseler (0), R. Geisseler (1), M. Gordic (1), C. Muff (0), M. Muff (2), D. Müller (1), S. Niederberger (0), A. Zeller (9), L. Stiz (1), N. Buchmann (2)

Aktualisiert ( Sonntag, 13. Januar 2019 um 16:43 )